Kreis Düren: Zwei Jäger erhalten das bronzene Verdienstabzeichen

Kreis Düren: Zwei Jäger erhalten das bronzene Verdienstabzeichen

Ob Jagd, Naturschutz, Jägerausbildung, Schießsport oder auch als Bläser auf dem Jagdhorn: Die Mitglieder der Kreisjägerschaft Düren sind vielfältig für ihren Verband und die Umwelt aktiv. Der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Düren, Richard Hansen, nutzte die Jahreshauptversammlung aber nicht nur, um auf diese Attribute hinzuweisen, sondern auch, um treuen und engagierten Mitgliedern zu danken.

Von Bundesebene aus wurden Gerhard Bellartz und Leo Schavier mit dem bronzenen Verdienstabzeichnen des Deutschen Jagdverbandes (DJV) ausgezeichnet. Bellartz ist seit 45 Jahren in der Schießgruppe aktiv, Schavier ist seit vier Jahren Obmann für das Schießwesen und vertritt die Schießgruppe des Kreises. Hubertus Zander, für den die Ehrung ebenfalls anstand, war genau wie Dirk Bauer (DJV-Verdienstabzeichen in Silber) allerdings verhindert.

Mit der Verdienstnadel des Landesverbandes (LJV) in Bronze wurde Willi Krallmann geehrt. Seit 2011 ist er als Ausbilder und Vorstand seines Hegerings aktiv. Karlo Krapp, seit 2005 im Jagdbeirat, war entschuldigt. Außerdem erhielt Heinz Jongen, seit 2007 musikalischer Leiter des Bläsercorps Inden, die silberne Jagdhornbläsernadel. Ignaz Fleischhauer wurde mit der Rüdemannplakette in Silber ausgezeichnet und für neun weitere Mitglieder hatte Hansen die kreiseigene Verdienstnadel im Gepäck.

Auf nunmehr 40 Jahre Jagdgemeinschaft blicken in diesem Jahr sieben Jäger zurück. Für 50 Jahre Treue bedankte sich die KJS bei weiteren sechs Mitgliedern. Seit 60 Jahren sind Heinrich Hallstein, Christian Kanehl, Reiner Karl, Klaus Kuck, Herbert Leu, Matthias Moll, Heinz-Konrad Weuten und Heinz Wolf bei den Dürener Jägern aktiv. Auf 65 Jahre Jagd blickt Josef Meyers zurück und Fritz Hoffmann ist seit 70 Jahren Mitglied der Kreisjägerschaft.

In einem würdevollen Totengedenken gedachte Hansen zu Beginn der Veranstaltung den 19 verstorbenen Mitgliedern aus dem vergangenen Jahr mit persönlichen Worten. Die Bläser spielten ihnen das „letzte Halali“ auf ihren Jagdhörnern. Neben den obligatorischen Berichten des geschäftsführenden Vorstands referierten einige weitere Mitglieder.

So stellte Willi Krallmann die Jungjägerausbildung, neuerdings auf Burg Bubenheim, vor. Werner Sihorsch und Björn Jompertz berichteten von ihrem Einsatz für das ehrenamtliche Projekt „Lernen von und für die Natur“ und der rollenden Waldschule im Kreis Düren. Auch sehr aufmerksam verfolgten die Jäger den Bericht des Marderbeauftragten Klaus Peter Fischer. Bei seinen Einsätzen nach Marderattacken erlebt er immer wieder kuriose Geschichten.

(heb)
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