Kreis Heinsberg: Zum 70. Mal pilgern die Frauen zum Pützchen

Kreis Heinsberg: Zum 70. Mal pilgern die Frauen zum Pützchen

„70 Jahre und kein bisschen leise, unterwegs mit einer Sehnsucht, die in uns brennt.“ So ist die 70. Frauenwallfahrt zum Birgelener Pützchen am 27. September überschrieben, die nach dem Ausscheiden von Frauenseelsorgerin Sabine Mevissen erstmals von einer Gruppe von Gemeindereferentinnen organisiert wird.

Sie alle hoffen, dass die Wallfahrt anlässlich des runden Geburtstages eine gute Resonanz hat. „Das wäre auch ein motivierender Start für meine Kolleginnen und mich, da wir ja hier zum ersten Mal im Auftrag der regionalen Frauenseelsorge aktiv werden“, so Brigitte Kempny, deren Dank für die Vorbereitung auch an Eva Jessen und Babette Sanders geht.

Unterstützung von Sabine Mevissen haben die drei dann aber dennoch, denn sie hält die Predigt in diesem Jahr.Bisher waren es immer knapp 1000 Frauen aus der ganzen Region Heinsberg, die sich mit Bus, Auto, Fahrrad oder auch zu Fuß auf den Weg machten zur Gottesmutter. „In herbstlicher Stimmung suchen sie Unterbrechung des Alltags, Entlastung von Sorgen und spirituelle Impulse bei Maria mitten im Birgelener Wald“, so Kempny.

Auf die Frage nach dem Geheimnis dieser Wallfahrt und der großen Beteiligung in jedem Jahr hat sie eine Antwort: „Die Gemeinschaft als Frauen unterwegs tut einfach gut und stärkt jede einzelne in ihrer persönlichen Lebenssituation.“ Darauf solle auch der Titel der diesjährigen Wallfahrt aufmerksam machen. „Es geht ums Erinnern, Feiern und Zukünftig Leben“, sagt sie, egal, ob man nun zum ersten Mal, 20. Mal oder gar zum 70. Mal dabei sei.

(anna)