Kreis Düren: Zertifizierter Kampf gegen die Keime

Kreis Düren: Zertifizierter Kampf gegen die Keime

Die Mitarbeiter/innen der Unternehmensgruppe „Gut Köttenich/U.Schmidt GmbH” mit Sitz in Aldenhoven konnten sich gleich vierfach freuen: alle Senioreneinrichtungen des Unternehmens im Kreis Düren haben das Qualitätssiegel „Patientensicherheit durch Hygiene und Infektionsschutz” erhalten.

Verliehen wurde das Siegel im Rahmen des Projektes „euprevent”.

Das neu geschaffene Euregio-Netzwerk EurSafety Health-net EMR hat sich zum Ziel gesetzt, durch grenzüberschreitende Aufklärung, Zusammenarbeit und Ursachenanalyse vermeidbare Krankenhausinfektionen zu reduzieren und den Umgang mit multiresistenten Erregern in den betroffenen Institutionen zu harmonisieren. Grenzüberschreitend arbeiten hier Gesundheitsorganisationen, Kliniken, Behörden und Senioreneinrichtungen zusammen, um die medizinische und pflegerische Versorgung der Bewohner in stationären Einrichtungen zu verbessern.

Besonders im Focus steht dabei der Schutz vor bzw. der Umgang mit MRSA-, den sogenannten „multiresistenten Krankenhauskeimen”.

Hinter der Abkürzung MRSA verbergen sich Bakterien, die Abwehrmechanismen gegen Antibiotika entwickelt haben und daher nur noch schwer zu behandeln sind. Für immungeschwächte und ältere Personen sind diese eine besondere Bedrohung.

Federführend im Kreis Düren ist das Gesundheitsamt. Die Projektleitung hatte Frau Linden. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden in der vergangenen Woche die Zertifikate im großen Sitzungssaal des Kreishauses überreicht.

Die vier Einrichtungen „Gut Köttenich”, Aldenhoven, „Am Mühlenteich”, Linnich, „An der Zitadelle, Jülich, und „Am Holzbendenpark”, Düren hatten sich einem aufwendigen Auditierungsverfahren unterzogen.

Erfolgreiche Sanierung

Besonders freut sich Frau Mommertz-Selzer, die Zentrale Qualitätsbeauftragte des Unternehmens, über den Erfolg ihrer Arbeit. „Wir setzen auf die strikte Einhaltung der Hygienekette. Dann ist auch eine erfolgreiche sogenannte Sanierung der befallenen Körperregionen möglich”, beschreibt Mommertz-Selzer ihre Erfolgsmaxime.