Städteregion: Zahlen fürs Parken: Am Straßenverkehrsamt wird ab Januar kassiert

Städteregion: Zahlen fürs Parken: Am Straßenverkehrsamt wird ab Januar kassiert

Jetzt ist es beschlossene Sache: Die Besucher des städteregionalen Straßenverkehrsamtes müssen zukünftig für die Nutzung des angrenzenden Parkplatzes bezahlen. Der Städteregionstag stimmte geschlossen für die neue Regelung, die die Verwaltung im Rahmen des Strukturkonzeptes vorgeschlagen hatte und die bereits am 2. Januar 2016 in Kraft treten soll.

In den ersten Monaten wird es zunächst ein Provisorium geben. Vor der Anschaffung teurer Schrankenanlagen und Kassenautomaten will die Städteregion beobachten, inwieweit sich das Parkverhalten der Bürger unter dem Eindruck der eingeführten Gebührenpflicht im Bereich der Carlo-Schmid-Straße ändert.

Die Kontrollen soll vorerst ein noch zu bestimmender externer Personaldienstleister übernehmen. „Es hat natürlich eine Abfrage von uns gegeben. Auf dieser Basis gehen wir von monatlichen Kosten von deutlich unter 3000 Euro aus“, erklärte Pressesprecher Detlef Funken am Freitag auf Anfrage unserer Zeitung. Den somit anzunehmenden Ausgaben in Höhe von 30.000 bis 35.000 Euro pro Jahr stellt die Verwaltung erwartete Einnahmen von bis zu 150.000 Euro gegenüber. Die Gebühr wird ein Euro pro Parkvorgang und Fahrzeug betragen.

Eine Ausnahmeregelung soll zumindest in der Testphase für die Mitarbeiter und Lieferanten des Straßenverkehrsamtes sowie des benachbarten Amtes für Verbraucherschutz, Tierschutz und Veterinärwesen gelten. Sie können die Parkplätze auch weiterhin kostenlos nutzen.

(gro)
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