Heinsberg-Kirchhoven: XXL-Kicker: TuS Untenrum bezwingt die Lattenknaller

Heinsberg-Kirchhoven: XXL-Kicker: TuS Untenrum bezwingt die Lattenknaller

Flach spielen und hoch gewinnen, mit dieser Taktik entthronte die Mannschaft TuS Untenrum I den Vorjahressieger des XXL-Kicker-Turniers des SSV Blau-Weiß Kirchhoven, den FC Lattenknaller.

Nach spannenden Spielen und vielen Toren sicherte sich der TuS Untenrum mit einem 2:1 im Finale den Turniersieg und vermasselte den Kickern vom FC Lattenknaller in den letzten Spielminuten des sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreuenden Turniers den erneuten Titelgewinn.

Wenn Schnepfen schießen

Im Spiel um den dritten Platz siegte ebenfalls mit 2:1 der Nikolausverein II gegen den Spielmannszug Grün-Weiß Kirchhoven. 33 Mannschaften waren in diesem Jahr mit von der Partie. Ortsvereine, Thekenmannschaften oder einfach nur ein paar Freunde, die sich zu einem Team zusammen getan hatten, spielten an zwei Tagen in der Kirchhovener Turnhalle, die aufgrund des schlechten Wetters in diesem Jahr Austragungsort des XXL-Kicker-Turniers war, um Plätze, Preise und Pokale.

Bei der Damenrunde am Samstag erspielten sich die Mädels vom Gartenbauverein den Turniersieg und verwiesen die Superschnepfen auf Platz 2. Dritte wurden die Kickerinnen von Let´s Dance. Zum inoffiziellen Supercup hatten die erfolgreichen XXL-Kickerinnen des Gartenbauvereins die Sieger des Herrenturnier herausgefordert. TuS Untenrum spielte diesmal nicht nur flach. Mit einem Lupfer des Torwarts direkt ins gegnerische Tor stellten die Herren die Weichen zum zweiten Titelgewinn, den sie mit einem Endstand von 2:0 ungefährdet einfuhren.

Sebastian Aretz, Vorsitzender des SSV Blau-Weiß Kirchhoven: „Mannschaften mit einem fußballerischen Hintergrund sind auch beim XXL-Kicker klar im Vorteil.” Aretz freute sich über ein sehr erfolgreiches Turnier. Seit 2003 organisiert Blau-Weiß Kirchhoven sein XXL-Kicker-Turnier. Die Begeisterung ist ungebrochen. Jedes Jahr melden sich sogar immer mehr Mannschaften an und beweisen eindrucksvoll, wie eine intakte Dorfgemeinschaft funktioniert. Auch in diesem Jahr pfiffen die vereinseigenen Schiedsrichter des SSV, Elmar und Steffen Limberg sowie Fabian Schäfer, durchweg faire Spiele. Im aufgeblasenen Spielfeld, einer Hüpfburg ähnlich, kickten jeweils fünf Spieler eines Teams wie bei einem echten Kicker an Stangen gebunden mit Spielzügen, die manchmal durchaus an die der Holzmännchen erinnerten, etwa das Passen auf gleicher Höhe, der Einsatz der Banden oder der beliebte Lupfer des Torwarts über das gesamte Feld.

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