Würselen: Uni Kiel untersucht die hiesigen Sporthallen

Auch die Nutzer sind gefragt : Uni Kiel untersucht Würselener Sporthallen

„Es geht um Millionenbeträge, die wir investieren wollen“, heißt es aus dem Rathaus – gemeint sind die städtischen Sporthallen. Nun soll die Wissenschaft dabei helfen, sich einen Überblick über Vorhandenes und Notwendiges zu verschaffen.

Die Stadt hat ein Institut der Uni Kiel mit einer Untersuchung zur Sporthallensituation in Würselen beauftragt. Einen entsprechenden Beschluss hat die Politik Anfang vergangenen Jahres gefasst.

Bereits zum Jahresende hat eine Begehung der Hallen stattgefunden, berichtete der Beigeordnete Roger Nießen nun im Sportausschuss.

Im nächsten Schritt solle eine Befragung aller Nutzer der Hallen – also insbesondere der Vereine und der Schulen – durchgeführt werden, um  deren „Unterstützung“ zu haben, „wenn es an die konkrete Planung“ geht.

Das Vorhaben ist vor dem Hintergrund zahlreicher Maßnahmen zu sehen, die an den Würselener Sporthallen entweder schon vollzogen sind oder noch anstehen.

Millionenbeträge investieren

„Es geht um Millionenbeträge, die wir investieren wollen“, so Beigeordneter Nießen. Viele Fragen sind offen – beispielsweise ob die marode Halle in der Lehnstraße kernsaniert oder abgerissen wird.

Die angekündigte Befragung wird voraussichtlich noch im Laufe des Februar stattfinden, die Ergebnisse will die Stadt der Politik im April oder im Mai vorlegen. Vor Jahren hat die Stadt schon einmal eine vergleichbare Befragung durch die Sporthochschule Köln vornehmen lassen. Deren Ergebnisse dürfen jedoch mittlerweile als überholt gelten, und zwar nicht nur mit Blick auf den Bestand an Hallen, sondern auch hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung. (jpm)

(jpm)