Gangelt: Wohnung nach Feuer nicht mehr bewohnbar

Gangelt: Wohnung nach Feuer nicht mehr bewohnbar

Zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Hanxlerstraße ist es in der Nacht zum Montag gekommen. Die Züge 1 und 3 sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Gangelt wurden zur Bekämpfung alarmiert.

Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte erkannten, dass die Wohnung im zweiten Obergeschoss lichterloh brannte.

Nach dem Brand im Dachgeschoss ist die Wohnung jetzt nicht mehr bewohnbar. Foto: Claudia Krocker.

Das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl übergegriffen und drohte durch das Dach zu brechen. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen; eine 36 Jahre alte Frau musste später wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nach dem Brand im Dachgeschoss ist die Wohnung jetzt nicht mehr bewohnbar. Foto: Claudia Krocker.

Um den Wärmestau zu reduzieren, wurde mit Hilfe der Drehleiter die Dachhaut geöffnet, während ein Trupp mit einem Hohlstrahlrohr das Feuer in der Wohnung zügig löschen konnte. Anschließend musste in aufwendiger Kleinarbeit die Dämmung gelöscht werden, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Auf der Rückseite des Gebäudes kamen die Löschgruppen Breberen und Hastenrath mit einem Außenangriff zur Hilfe.

Nach dem Brand im Dachgeschoss ist die Wohnung jetzt nicht mehr bewohnbar. Foto: Claudia Krocker.

„Dem schnellen und gezielten Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass die Wohnungen im ersten Obergeschoss, im Erdgeschoss und im Keller ohne größeren Schaden geblieben sind“, schildert Feuerwehrsprecher Oliver Thelen. Die Dachgeschosswohnung wurde aber völlig zerstört. Nach rund vier Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte, geführt von Wehrleiter Günter Paulzen, die Einsatzstelle verlassen.

Nach dem Brand im Dachgeschoss ist die Wohnung jetzt nicht mehr bewohnbar. Foto: Claudia Krocker.
(red)