Düsseldorf: Zeitung: Ärger um Dienstwagen bei der IKB

Düsseldorf: Zeitung: Ärger um Dienstwagen bei der IKB

Bei der mit Steuermitteln geretteten Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB gibt es Medienberichten zufolge Ärger um Dienstwagen. Drei Geschäftsführer der IKB-Tochter und Immobilien-Leasing-Gesellschaft Movesta haben sich nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post” (Samstagsausgabe) in den vergangenen Monaten mit teuren Dienstwagen eingedeckt.

Dafür sei die entsprechende Richtlinie zum 1. Dezember des vergangenen Jahres geändert worden, heißt es.

Zugelassen worden seien die Fahrzeuge im Dezember 2008 sowie im Januar 2009. Es handele sich dabei um einen Audi A 6 und zwei Mercedes im Wert zwischen 60.000 und 80.000 Euro. „In der Belegschaft der Movesta kocht es”, zitiert die Zeitung aus dem Umfeld des Unternehmens. Die Movesta-Geschäftsführer hätten die Grenzen für die Dienstwagen verändert, um sich ihre Wunschfahrzeuge leisten zu können.

Die Movesta gehört je zur Hälfte der IKB und der KfW Ipex, einer Tochter der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Ein IKB-Sprecher sagte der Zeitung: „Die IKB hatte von der Anschaffung neuer Dienstwagen bei der Movesta keine Kenntnis. Eine mögliche Änderung der Dienstwagenregel bei der Movesta ist mit der IKB nicht abgesprochen.”

Am Montag soll es in der Bank eine Mitarbeiterversammlung geben, bei der das Management angeblich weiteren Stellenabbau ankündigen will. Statt der bisher angekündigten 300 Arbeitsplätze sollen jetzt 370 Stellen abgebaut werden.

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