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Düsseldorf: Zahl der Azubis in NRW sinkt um knapp ein Prozent

Düsseldorf : Zahl der Azubis in NRW sinkt um knapp ein Prozent

Die Zahl der Auszubildenden in Nordrhein-Westfalen hat Ende vergangenen Jahres leicht unter dem Vorjahreswert gelegen. Wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf mitteilte, befanden sich Ende 2009 in NRW 338.482 Personen in einer beruflichen Ausbildung im dualen System.

Das waren den Angaben zufolge 0,9 Prozent weniger als zwölf Monate zuvor. Wie schon in den Vorjahren sei dabei eine hohe Konzentration auf wenige Berufe festzustellen: 77 Prozent aller weiblichen und 64 Prozent der männlichen Auszubildenden verteilten sich auf jeweils nur 25 Ausbildungsberufe.

So absolvierten die meisten weiblichen Auszubildenden eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten (9799), gefolgt von den Bürokauffrauen (9029) und den Industriekauffrauen (8375). Bei den 205 893 männlichen Auszubildenden dominierte nach wie vor mit 12.327 die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Auf Platz 2 folgten die Industriemechaniker (10.677) vor den Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (7968).

Auffällig ist laut den Statistikern die Schwerpunktsetzung der ausländischen Frauen bei der Berufswahl. Knapp 90 Prozent verteilen sich auf 25 verschiedene Ausbildungsberufe. Hier sind die Ausbildung zur Friseurin (1344) sowie zur medizinischen und zahnmedizinischen Fachangestellten führend (939 beziehungsweise 876).