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Luxemburg: Werk in Lüttich bangt weiter

Luxemburg : Werk in Lüttich bangt weiter

Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor plant einen Investitionsstopp für die Flachstahlproduktion an Binnenstandorten.

Nur in wettbewerbsfähige Werke in Küstengebieten mit den vorteilhaftesten Produktionskosten werde weiter investiert, teilte der Konzern am Freitag nach einer Sitzung des Verwaltungsrates mit.

Besonders seien Arbeitsplätze in der so bezeichneten Flüssigphase mit den Hochöfen betroffen.

Wie viele von den weltweit 106.000 Jobs abgebaut werden, teilte Arcelor zunächst nicht mit.

Allerdings sollten die betroffenen Werke die „berufliche Reorientierung der Mitarbeiter und die Neuausrichtung der Standorte umsetzen”, hieß es in einer schriftlichen Mitteilung. Namen der Werke nannte der Konzern zunächst nicht.

In einer noch nicht abgeschlossenen internen Studie würden EKO Stahl in Eisenhüttenstadt, die Bremer Stahlwerke sowie Werke in Lüttich und Florange (Lothringen) überprüft, hatte Arcelor in dieser Woche bekannt gegeben. Konkrete Ergebnisse aus der Studie würden „bis Ende März” erwartet.