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Düsseldorf: Weniger Firmen in der Insolvenz

Düsseldorf : Weniger Firmen in der Insolvenz

Dank der stabilen Konjunktur gehen in NRW weniger Unternehmen pleite. Im 1. Halbjahr 2007 traten 3830 Unternehmen mit knapp 20.000 Mitarbeitern den Gang zum Insolvenzgericht an.

Das berichtet das Landesamt für Statistik, Düsseldorf. Das war fast ein Drittel weniger als im 1. Halbjahr 2005. Die Privatinsolvenzen nahmen zu - um 42 Prozent auf 10706 landesweit.

In der Stadt Aachen wurden 45 Unternehmen mit 475 Mitarbeitern zahlungsunfähig - minus 29 Prozent; 108 Verbraucher waren finanziell am Ende - plus 23 Prozent. Die Forderungen der Gläubiger insgesamt beliefen sich 26,9 Millionen Euro.

Im Kreis Aachen gingen 69 Betriebe mit 207 Beschäftigten in die Insolvenz - minus 13 Prozent; die Zahl der Verbraucherinsolvenzen stieg um 2 Prozent auf 156. Die Schulden beliefen sich auf 37,5 Millionen Euro.

Im Kreis Düren kam das (vorläufige) Aus für 42 Unternehmen mit 38 Mitarbeitern - minus 42,5 Prozent; bei den Verbraucherinsolvenzen gab es ein Plus 39 Prozent auf 153. Die Gäubiger machten Außenstände von 27,2 Millionen geltend.

Im Kreis Heinsberg waren mit 51 Betrieben, die 153 Mitarbeiter beschäftigten, 14 Prozent weniger pleite, die Verbraucherinsolvenzen stiegen um 12,5 Prozent auf 144. Die Forderungen beliefen sich auf insgesamt 37,2 millionen Euro.