Uniper: Geringere Produktionsmengen belasten Ergebnis

Energiekonzern : Geringere Produktionsmengen belasten Ergebnis bei Uniper

Der Energiekonzern Uniper hat in den ersten neun Monaten wegen des Wegfalls positiver Einmaleffekte und geringerer Produktionsmengen weniger verdient als im Vorjahr.

Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) ging um fast 50 Prozent auf 203 Millionen Euro zurück. Das teilte der Konzern am Dienstag in Düsseldorf mit. Auch der britische Kapazitätsmarkt wirkte sich negativ aus. Der Umsatz des MDax-Konzerns ging leicht um ein Prozent auf 52,8 Milliarden Euro zurück. Nun erwartet Uniper allerdings ein starkes viertes Quartal.

Bereits am Montagabend hatte der Konzern die Prognose für das operative Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr erhöht und eine höhere Dividende in Aussicht gestellt. Hintergrund ist eine bessere Lage des britischen Geschäfts.

Das Unternehmen, bei dem der finnische Konzern Fortum die Mehrheit anstrebt, rechnet im laufenden Jahr jetzt mit einem um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen 750 und 950 (2018: 865 Mio) Millionen Euro.

(dpa)
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