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Aachen: Transferallianz Aachen koordiniert in Region

Aachen : Transferallianz Aachen koordiniert in Region

Die Technologieregion Aachen wird künftig unter der Marke „Transferallianz Aachen” (taa) auftreten.

Das Bündnis aus RWTH Aachen und Fachhochschule Aachen (FH), Forschungszentrum Jülich, Industrie- und Handelskammer (IHK), Handwerkskammer (HWK), der Wirtschaftsförderungsagentur Agit und der Technik-Agentur Euskirchen hat eine gemeinsame, zentrale Anlaufstelle für Unternehmen eingerichtet, die Kontakt zu Foschungseinrichtungen suchen.

„Wir möchten der Wirtschaft deutlich machen, dass es in der Region Aachen Stellen gibt, die mit ihrem speziellen Knowhow Lösungen für Probleme anbieten können”, erklärte Agit-Chef Bernd Thomas am Donnerstag. Jede der beteiligten Organisationen habe eigene Aufgabenschwerpunkte, die über die taa künftig koordiniert werden sollen.

Herbert Pelzer, Technologie-Transfer-Berater der HWK, sieht in der Allianz einen Nutzen für viele Mitgliedsbetriebe seines Verbandes: „Unsere Unternehmen möchten schnelle Antworten auf ihre Fragen. Kurze Wege sind das Ziel.” Für Michael F. Bayer, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, die die Vermittlungsfunktion übernehmen wird, bildet die taa ein „definiertes Eingangstor für Technologiefragen.”

Regina Oertel, Leiterin des Technologie-Transfer-Dezernats der RWTH, betrachtet das Bündnis auch als Instrument, um nach außen schlagkräftiger aufzutreten, „sowohl für Industriepartner als auch innerhalb der Innovationsallianz”, die NRW-Forschungsminister Andreas Pinkwart (FDP) mit den Hochschulen des Landes geschmiedet hat. Am 10. September wird sich die taa auf der Auftaktveranstaltung dieser Initiative in Essen präsentieren.

Otto Wagner, Leiter der Technologie-Transferstelle der FH Aachen, erhofft sich von der taa auch Erleichterungen bei der Einwerbung von Drittmitteln etwa aus der Industrie oder von wissenschaftlichen Stiftungen.