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Aachen: Strukturwandel früh angestoßen

Aachen : Strukturwandel früh angestoßen

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat schon in den 60er Jahren den Strukturwandel vom Steinkohlenrevier zur Technologieregion „trotz vieler Anfeindungen angestoßen”, der schließlich zur Schaffung von 25000 neuen Arbeitsplätze führte.

Die Gestaltung wirtschaftlicher Modernisierung durch Innovationsgeist und die westeuropäische Orientierung seien kennzeichnend für die IHK in den 200 Jahren ihres Bestehens, sagte der Historiker Prof.

Paul Thomes (RWTH Aachen) am Mittwoch bei der Vorstellung der Kammer-Chronik „200 Jahre mitten in Europa”. Doch wie IHK-Präsident Michael Wirtz unterstrich, treffe die Aussage des Titel zwar geografisch zu, sei aber „noch keine politische Realität”.

Die mit Nachdruck verfolgte Fusion der Kammern in Aachen und Maastricht, diese „zunächst als absurd verurteilte Idee”, sei ein Schritt auf dem Weg, Unternehmen im Grenzland rechtliche Wahlmöglichkeiten zu erkämpfen.

„Von der Utopie zur Verwirklichung: Das ist unser Anspruch”, betonte Wirtz. Daher sei Kammer stets bereit, auch „radikale Ideen” zu entwickeln.