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Aachen/Düren: Stabile Lage auch auf dem Arbeitsmarkt in der Region

Aachen/Düren : Stabile Lage auch auf dem Arbeitsmarkt in der Region

Stabile Lage: So präsentiert sich der Arbeitsmarkt im November auch in der Region.

Ende des Monats waren im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit Aachen genau 33.266 Menschen arbeitslos gemeldet, 77 weniger als im Oktober. Im Jahresvergleich sind aktuell 1063 Personen und damit 3,1 Prozent weniger arbeitslos als im November des letzten Jahres. Die Arbeitslosenquote blieb bei 8,3 Prozent.

Im Jahresvergleich ist die Arbeitslosenquote um 0,3 Prozentpunkte gefallen (November 2009: 8,6 Prozent). Im November 2010 meldeten die Unternehmen der Region wieder zahlreiche offene Stellen.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist mit 1509 neu gemeldeten Stellen für eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt nach wie vor hoch. Dies waren 273 Stellen oder 22,1 Prozent mehr als im November des Vorjahres (1236 Stellen). Mit 3767 gemeldeten Stellen lag die Zahl um 858 über der Zahl des Vorjahresmonats (plus 29,5 Prozent).

Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl um 68 (minus 1,8 Prozent) zurückgegangen. Seit Jahresbeginn wurden 16.856 Stellen gemeldet. Dies entspricht einem Plus von 21,7 Prozent (plus 3007 Stellen) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Im Bereich der Agentur für Arbeit Düren waren im November im Vergleich zum Vormonat 215 Personen oder 2,0 Prozent weniger arbeitslos gemeldet; gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 308 Arbeitslose oder 2,9 Prozent.

Konkret waren 10.290 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Quote liegt bei 7,8 Prozent, 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat, 0,2 Prozentpunkte weniger als im Vorjahresmonat. Das Stellenangebot liegt mit 449 Stellenzugänge stark über Vorjahresniveau.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der Zugang um 24,4 Prozent (88 Stellen). Der Bestand liegt bei 1044 Stellen. Im Jahresvergleich bedeutet dies ein Plus von 69,5 Prozent (428 Stellen).

„Dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt auch im November stabil blieb, ist erfreulich”, so Gabriele Hilger, Leiterin der Aachener Arbeitsagentur. „Dies ist jedoch keine Garantie für anhaltend gute Arbeitsmarktzahlen in den Wintermonaten. Ich erwarte, allein durch die üblichen winterlichen Belastungen, für Dezember den saisonal typischen Anstieg, der auch der Entwicklung in den Vorjahren entspricht.”

Claudia Steinhardt, Chefin der Dürener Arbeitsagentur, wies darauf hin, dass die Entwicklung den Fachkräftebedarf immer deutlicher hervortreten lasse. Diese Situation werde sich, getrieben durch den demografischen Wandel, in den kommenden Jahren noch verschärfen.

In ganz NRW sank die Quote auf 8,1 Prozent, 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Im November waren zwischen Rhein und Weser 72993 Menschen arbeitslos, 8631 weniger als im Oktober. Zugleich erreichte die Zahl der Beschäftigen mit 5,95 Millionen den höchsten Stand seit neun Jahren.