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Köln: Spaß auf zwei Rädern: Fahrrad-Messe IFMA

Köln : Spaß auf zwei Rädern: Fahrrad-Messe IFMA

Die Fahrräder von morgen sollen Spaß machen und gesund sein. Mit neuen Fitness-Bikes will die Fahrrad-Branche ihre Absatz-Talfahrt in diesem Jahr ausbremsen und in Deutschland Marktanteile von ausländischen Anbietern zurückerobern.

Fahrräder mit schmalen Reifen, geraden Lenkern und Messgeräten für die richtige Trittfrequenz sollen gesundheitsbewusste Käufer in die Läden locken, berichteten führende Hersteller am Mittwoch anlässlich der internationalen Fahrrad-Messe IFMA (12. bis 15. September) in Köln.

Im ersten Halbjahr 2002 war der Umsatz nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbandes um fünf Prozent zum Vorjahresniveau geschrumpft. Hersteller und Händler wollen sich daher bei der Kundenbindung stärker als bisher abstrampeln und den Käufer auch außerhalb des Fachgeschäfts nicht mehr allein lassen.

„Das Konzept Fitness-Biking gibt zusätzlich zum sportlichen Rad Informationen zur Ernährung, Trainingsmaßnahmen wie Stretching, Wärmeregulation und Bekleidung”, sagte der Kölner Sportwissenschaftler Klaus Baum.

Für ältere Radler kommt aus den Niederlanden eine neue Generation von Rädern mit Hilfsmotor auf den deutschen Markt. Beim „E-Bike” ist die Batterie dezent im Rahmen versteckt. Wem unterwegs die Puste ausgeht, kann so 40 bis 60 Kilometer ohne Muskelkraft durch die Gegend rollen.

Ein Urologe aus den USA will in Europa einen Sattel mit zwei Sitzschalen verkaufen - und damit das Gesäß auf langen Radtouren entlasten.

Auf der Kölner IFMA stellen 800 Anbieter aus 37 Ländern ihre Neuheiten vor.