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Weert/Maastricht: Shoppen bei den Nachbarn ist populär

Weert/Maastricht : Shoppen bei den Nachbarn ist populär

Verbraucher im deutsch-belgisch-niederländischen Grenzraum kaufen gerne in den Nachbarländern ein.

Das ergibt eine aktuelle Studie, berichten die Industrie- und Handelskammern Maastricht und Venlo. Danach geben alleine deutsche Konsumenten pro Jahr 1,08 Milliarden jenseits der Grenzen für Güter des nicht-täglichen Bedarfs wie Bekleidung, Computer, Stereoanlagen oder Möbel aus, genutzt werden vor allem verkaufsoffene Sonntage.

Populär bei der Grenzbevölkerung sind Maastricht Zentrum, Roermond Designer Outlet Centre, Venlo Zentrum, Eindhoven Zentrum und Aachen. Die Aachener wiederum shoppen vor allem in Heerlen (Woonboulevard) und in Mönchengladbach.

Unter dem Strich werden grenzüberschreitend 2,82 Milliarden Euro in dieser Bedarfskategorie ausgegeben. Bundesbürger schätzen vor allem Venlo und Roermond, Belgier vor allem Aachen.

Die Kaiserstadt findet vor allem wegen ihres modischen Angebots, der Warenqualität und des Preisniveaus Zuspruch bei Kauftouristen, kritisiert werden Ereichbarkeit und Kundenfreundlichkeit. Per saldo geben Belgier in Deutschland 68 Millionen aus, die Niederländer 194 Millionen Euro.

Auch zur Beschaffung von Gütern des täglichen Bedarfs kauft die Grenzbevölkerung gerne in den Nachbarländern ein. Deutsche decken sich vor allem in (niederländischen) Supermärkten usw. oft mit frischem Brot, Obst und Gemüse sowie „Coffeepads” ein. Die Ausgaben der Bundesbürger in den Niederlanden schätzt die Studie auf 130 Millionen, in Belgien auf 25 Millionen Euro.

Die Niederländer geben in Deutschland 79 Millionen, in Belgien 42 Millionen aus. Die Belgier kaufen in Deutschland für 17 Millionen ein, in den Niederlanden für 38 Millionen Euro.