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Aachen/Düren: Personalbedarf steigt im August in der Region

Aachen/Düren : Personalbedarf steigt im August in der Region

Die Arbeitslosigkeit ist im August auch in der Region zurückgegangen. Dank der robusten Konjunktur und der traditionellen Belebung nach den Sommerbetriebsferien stieg der Personalbedarf in Fabriken und Büros.

Die Agentur für Arbeit Aachen, zuständig für die Stadt sowie die Kreise Aachen und Heinsberg, meldete am Donnerstag einen Rückgang der Arbeitslosen binnen eines Monats um 1461 auf 41.115, gegenüber dem Vorjahresstand bedeutet dies einen Rückgang um 8637.

10.815 erhielten Arbeitslosengeld I, 30.300 Arbeitslosengeld II. Die Arbeitslosenquote (Basis: alle zivilen Erwerbspersonen) lag bei 10,4 Prozent, vor einem Jahr waren es 12,7 Prozent.

Im August kamen 1936 Stellenangebote herein, 350 mehr als vor einem Jahr. Insgesamt waren 7258 freie Arbeitsplätze gemeldet - plus 1195 binnen Jahresfrist.

Auch die Agentur für Arbeit Düren meldete eine höhere Personalnachfrage, so dass sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit „erheblich beschleunigt”. Binnen Jahresfrist ging die Arbeitslosenzahl um 406 auf 12.076, das war der niedrigste Stand seit August 2005. Binnen Jahresfrist bedeutet dies ein Minus von 1804. 3365 erhielten Arbeitslosengeld I, 8711 ALG II.

Die Arbeitslosenquote verminderte sich im Monatsvergleich um 0,5 Punkte und im Jahresvergleich um 1,6 Punkte auf 9,1 Prozent.

Auch längerfristig Arbeitslosen böten sich jetzt Chancen, erklärte die Agentur. 614 freie Stellen - fast so viel wie im Vormonat und 266 mehr als im Vorjahr - wurden im Berichtsmonat gemeldet. Insgesamt waren im August 1226 Arbeitsplätze zu besetzen, das waren 504 weniger als im Vorjahr.

Auch in Nordrhein-Westfalen insgesamt ging die Zahl der Arbeitslosen kräftig zurück - auf 840.400. Zum Vormonat waren dies 18.500, zum Vorjahr 164200 niedriger. Dies ist der niedrigste Stand seit fünf Jahren, teilte die Regionaldirektion, Düsseldorf, der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg, mit.

Die Arbeitslosenquote sank von 9,6 im Vormonat und 11,2 im Vorjahr auf 9,4 Prozent. Ende August gab es landesweit 127.710 offene Stellen.

„Die günstige Entwicklung wird sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen und die Arbeitslosigkeit weiter reduzieren”, so die Direktion. Die Jugendarbeitslosigkeit werde weiter zurückgehen, da Anfang September das neue Berufsausbildungsjahr starten werde.