Düsseldorf: NRW-Wirtschaft 2009 stark eingebrochen

Düsseldorf: NRW-Wirtschaft 2009 stark eingebrochen

Die weltweite Krise hat Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr den stärksten wirtschaftlichen Rückschlag seit Bestehen des Bundeslandes beschert.

Das Bruttoinlandsprodukt verringerte sich preisbereinigt um 5,8 Prozent und lag damit noch u unter dem bundesweiten Durchschnitt von minus 5,0 Prozent. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, fiel der Rückgang im ersten Halbjahr mit fast 8 Prozent am stärksten aus.

Unter den Flächenstaaten verzeichneten nur Baden-Württemberg und das Saarland mit minus 7,4 Prozent beziehungsweise minus 7,9 Prozent noch stärkere Wachstumseinbußen. Schleswig-Holstein war aus dem Krisenjahr mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von real 1,9 Prozent noch am glimpflichsten davongekommen.

Die Summe aller in NRW erzeugten Waren und Dienstleistungen belief sich auf 521,7 Milliarden Euro, berichtete das Landesamt weiter. Damit erwirtschaftete jeder der rund 8,7 Millionen Beschäftigten im bevölkerungsreichsten Bundesland im Durchschnitt 60.157 Euro. Das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner lag bei 29.159 Euro.

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