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Aachen: Neues Förderprogramm für NRW

Aachen : Neues Förderprogramm für NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen wird im Bereich der Mikro- und Nano-Werkstofftechnologie ein neues Forschungsprogramm auflegen, das einen Umfang von rund 100 Millionen Euro und eine Laufzeit von fünf Jahren haben wird.

Das kündigte NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart am Montag auf einer Veranstaltung der NRW Bank im Aachener Ludwig-Forum an. Diese Förderung im Rahmen der „Science-to-Business-Strategie” der Landesregierung trage dazu bei, das bevölkerungsreichste Bundesland in den Nano-Technologien „ganz vorne” zu halten.

Auch die Region Aachen sei sehr erfolgreich, erklärte der Minister. Bei der Akquisition von Drittmitteln stehe sie auf Platz Eins in Deutschland, die RWTH habe in der Exzellenzinitiative gut abgeschnitten. „Aachen hat es sehr früh verstanden, die Hochschule als Treiber des Wirtschaftstandortes zu benutzen.” Bei den Unternehmensausgründungen habe die Region in NRW die „Nase vorn”, so Pinkwart.

Das Land Nordrhein-Westfalen werde sich genauso wie Aachen entwickeln, „nur zeitversetzt.” Das Ziel sei, bis zum Jahr 2015 zum Innovationsland Nummer Eins in Deutschland zu werden. Der Anteil der Forschungs- und Entwicklungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt sei jedoch derzeit rückläufig und betrage nur noch 1,8 Prozent, weniger als im Bundesdurchschnitt (2,5 Prozent).

Die Vorgabe der Europäischen Union (EU) in Höhe von drei Prozent werde im Jahr 2015 jedoch erreicht werden, erklärte der Minister.