1. Wirtschaft

Baesweiler: Medizintechnik-Hersteller Alaris baut in Baesweiler aus

Baesweiler : Medizintechnik-Hersteller Alaris baut in Baesweiler aus

„Wer in so einer Region lebt, hat die Pflicht, Arbeitsplätze zu schaffen.” Norbert Niedworok ist General Manager Deutschland der Alaris Medical Systems. Der Medizintechnik-Konzern arbeitet seit zwei Jahren in Baesweiler. Für das Dreiländereck sprach vieles.

„Das hohe Potenzial an Arbeitskräften, diese phantastische Universität, die jedes Semester gute Leute hervorbringt, die für uns interessant sind, Organisationen wie das Internationale Technologie- und Servicecenter its hier in Baesweiler oder die AGIT, die unendlich hilfreich sein können. Ich selbst komme aus Baden-Württemberg. Von dort haben wir früher wegen solcher Organisationen ganz neidisch in diese Region geschaut. Und nicht zu vergessen einen Bürgermeister, wie er engagierter nicht sein könnte: Dr. Linkens hilft uns bei allen bürokratischen Hürden. Der Mann ist einfach ein Phänomen!”

Alaris Medical Systems stellt in erster Linie Pumpen zur Unterstützung von Körperfunktionen für Krankenhäuser her.

Zurzeit verhandelt Niedworok mit der europäischen Zentale in Basingstoke/Großbritannien, die Arbeitsfläche fast zu verdreifachen und eine Aufstockung des Personals um rund 20. Bislang arbeiten am Standort Baesweiler 45 Menschen, in ganz Deutschland 70 für Alaris.

Stolz ist Niedworok besonders auf das Servicecenter. „Wir vereinbaren mit unseren Kunden Wartungs- und Reparaturpauschalen. Wenn eine Pumpe defekt ist, muss der Kunde also nicht lange Zeit mit Kostenvoranschlägen vergeuden. Er schickt das Gerät einfach zu uns, und hier wird entweder repariert oder ausgetauscht. Was wir hier implementiert haben, ist logistisch gesehen einzigartig in Deutschland.”

Alaris pflegt Erfahrungsaustausch mit Krankenhäusern und universitären Einrichtungen - auch ein Plus für das Dreiländereck denn mit universitären Einrichtungen von solcher Dichte wartet kaum eine andere Region auf. Düsseldorf oder Amsterdam sind in kürzester Zeit erreichbar. Niedworok glaubt: „Es ist kein Zufall, dass sich diese Region zu einem Umschlagplatz Europas entwickelt.”