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Aachen: Lambertz genießt das Printenwetter und steigert Erlös

Aachen : Lambertz genießt das Printenwetter und steigert Erlös

Die Gebäck-Gruppe Lambertz, Aachen, hat dank des Printenwetters im Herbst/Winter 2007 die Verkaufserlöse gesteigert und kündigt wegen der extrem hohen Rohstoffpreise „eine deutliche Preiserhöhung” an.

Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, stieg im Kalenderjahr 2007 der Umsatz um 7,8 Prozent auf 499 Millionen Euro. Die Verkaufserlöse des Saison-Sortiments erhöhten sich um 6,1 Prozent, Ganzjahresartikel legten um 12,5 Prozent zu.

Die Tochter Kinkartz, Würselen, verbuchte alleine bei Dominosteinen ein Plus von 18 Prozent. Auch Baumkuchen, die bei Otten, Erkelenz, gebacken werden, und Pfeffernüsse liefen gut.

Die polnische Tochter in Kattowitz schraubte die Abverkäufe auf dem osteuropäischen Markt um 20 Prozent hoch, so die Gruppe. In den USA sei man nach einem Jahr mit der Aachener Stammmarke Lambertz schon „gut aufgestellt”.

Durch „extrem hohe” Nachbestellungen kam es am Ende der Saison sogar zu Lieferengpässen, obwohl die sieben Lambertz-Werke rund um die Uhr produzierten. Vor allem hochwertige Produkte seien gefragt gewesen. Dank der „Mehrumsätze” wurden auch die Renditen besser, sagte Vertriebsgeschäftsführer Ralf Fritzsche.

Im Herbst/Winter 2006 hatte die Lambertz-Gruppe unter den tropischen Temperaturen im Oktober und der Gesundheitsdiskussion über den Cumarin-Gehalt im Zimt gelitten. Im Geschäftsjahr 2006/07 (30.06.) war der Umsatz daher nur um 2,1 Prozent auf 472 Millionen Euro gestiegen.