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Aachen: Konjunkturschwäche: Regionale Wirtschaft leidet

Aachen : Konjunkturschwäche: Regionale Wirtschaft leidet

Die Konjunkturschwäche und die Euro-Aufwertung seit Jahresbeginn haben bei der regionalen Wirtschaft deutliche Spuren hinterlassen.

Das exportstarke Produzierende Gewerbe im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen musste im ersten Quartal 2003 empfindliche Rückgänge im Auslandsgeschäft hinnehmen.

Mit 1,3 Milliarden Euro erwirtschafteten die Unternehmen 10,2 Prozent weniger als im vierten Quartal 2002. Das Inlandsgeschäft nahm um minus 8,2 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro ab. Vor allem in der Stadt Aachen und im Kreis Heinsberg gab es im Export starke Verluste.

Damit schlossen die 644 vom Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW befragten Unternehmen erheblich schlechter als der Landesdurchschnitt ab (Auslandsumsatz NRW: minus 3,1 Prozent, Inlandsumsatz NRW: minus 2,7 Prozent).

Auch der Vorjahresvergleich fällt negativ aus: Gegenüber dem ersten Quartal 2002 waren die Inlands- und Auslandsumsätze der Unternehmen rückläufig (minus 3,1 Prozent und minus 3,9 Prozent).

Landesweit betrachtet legte das Produzierende Gewerbe in NRW im Vorjahresvergleich zu: der Inlandsumsatz stieg um 2,5, der Auslandsumsatz um 1,7 Prozent.