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Aachen: IHK informiert über Förderprogramme für E-Mobilität

Aachen : IHK informiert über Förderprogramme für E-Mobilität

Rund 63.000 Menschen pendeln jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit in die Stadt Aachen. Mehr als die Hälfte von ihnen fährt von ihrem Wohnstandort lediglich bis zu sechs Kilometer, die meisten mit dem Auto, nur wenige mit dem Fahrrad und noch weniger in Fahrgemeinschaften.

Das teilte Dr. Armin Langweg von der Stadt Aachen bei einem Vortrag zum Thema „Mobilität made in der Region Aachen: Sind Sie dabei?“ der Industrie- und Handelskammer Aachen mit. Angesicht von möglichen Dieselfahrverboten in Innenstädten stellt sich da die Frage: Wie kann die Mobilität der Zukunft aussehen? Eine mögliche Antwort sind Elektrofahrzeuge.

Für diese gibt es vielfältige Fördermöglichkeiten, ebenso für deren Ladeinfrastruktur, also die Ladestellen. Nicht nur die Stadt Aachen selbst, sondern auch der Bund hat ein Interesse daran, die von der EU vorgegebenen Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub einzuhalten und fördert deshalb die Ladeinfrastruktur in Betrieben, die sich E-Fahrzeuge anschaffen, zu 100 Prozent — noch bis September 2020.

Voraussetzungen sind unter anderem, dass die Ladestellen auch nachweislich genutzt werden und die Daten zur wissenschaftlichen Nutzung dem Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe der RWTH Aachen zur Verfügung gestellt werden.

Doch neben Unternehmen und Institutionen können auch Privatpersonen von Zuschüssen profitieren: zum Beispiel mit einem Umweltbonus beim Kauf oder Leasing von E-Fahrzeugen, Brennstoffzellenfahrzeugen und Plug-In-Hybriden, also Autos, deren Akku über den Verbrennungsmotor und am Stromnetz aufgeladen werden kann. „Neben der Förderung bei der Anschaffung gibt es darüber hinaus auch steuerliche Vorteile“, erklärt Fabian Müller-Lutz von der Energieagentur NRW. So entfällt zehn Jahre lang die Kraftfahrzeugsteuer im Rahmen des Bonusprogramms.