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Düren: Hartmann: Zukunft auf Watte gebaut

Düren : Hartmann: Zukunft auf Watte gebaut

Auch das gibt es noch: Ein Unternehmen, das international aufgestellt ist, bekennt sich zu seinem deutschen Standort, investiert dort kräftig und plant für das nächste Jahr eine Personalaufstockung.

Die Rede ist von der Paul Hartmann AG mit Sitz in Heidenheim und ihrem Dürener Betrieb für Wattestäbchen und kosmetische Wattepads.

Investitionen in Höhe von 18 Millionen Euro in den letzten vier Jahren, ein Automatisierungsprogramm und innovative Produkte haben dazu geführt, dass der „Wattestandort” Düren für die nächsten Jahre die Marktführerschaft in Europa anpeilt.

Wie Hartmann-Vorstand Friedrich Pohl unserer Zeitung am Freitag erklärte, sind so die Voraussetzungen für den Bestand der Dürener Fabrikation erfüllt, die sich damit auch gegenüber Standorten des Konzerns in Tschechien behaupten könne.

Für das Werk spreche auch die zentrale Lage, die sich bei einem Exportanteil von 75 Prozent deutlich bemerkbar mache.

Die Investitionen und eine aggressive Preispolitik haben zu einer beträchtlichen Ausweitung der Produktion geführt: In diesem Jahr werden fast fünf Milliarden Wattestäbchen hergestellt.

2004 sollen es 6,5 Milliarden sein - 50 Prozent mehr als im Jahr 2000. Dazu kommen im laufenden Jahr 3,6 Milliarden Pads. 2004 sollen es fünf Milliarden sein.

Angesichts solcher Produktionsziele erstaunt es nicht, wenn Hartmann die Mitarbeiterzahl in Düren von 240 um 30 bis 40 Personen aufstocken will.