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Handel verkaufte mehr

Handel verkaufte mehr

Wiesbaden (an-o/dpa/lnw) - Aussichten bleiben schlecht: Der Einzelhandel sieht trotz besserer Geschäfte im April noch kein Ende der Konsumflaute.

Zwar legten die Umsätze im April nach zwei Minusmonaten wieder etwas zu, allerdings war dies vor allem dem Ostergeschäft zu verdanken. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mtteilte, wurde real 0,8 Prozent mehr umgesetzt. Im März hatte es noch ein dickes Minus gegeben.

"Von Trendwende oder Entwarnung kann keine Rede sein", so der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). 2003 erwarte der Verband insgesamt eine negative Umsatzentwicklung. Während der Fachhandel im April Verluste verbuchte, konnten Waren- und Kaufhäuser ein leichtes Umsatzplus erzielen.

Der Textileinzelhändler C&A setzt nach einer Gewinnsprung im vergangenen Geschäftsjahr auf einen weiteren Ausbau seiner Häuser im In- und Ausland. "Wir wachsen und expandieren", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dominic Brenninkmeyer, am Montag in Düsseldorf. 2002/03 (1. März) verdreifachte das Unternehmen trotz der Konsumflaute den Jahresüberschuss auf rund 107 Millionen Euro. Das war eines der besten Ergebnis in der C&A-Geschichte. Beim Umsatz verbuchte C&A gegen den Branchentrend ein Plus von zwei Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Vom langen Samstag verspricht sich C&A mehr Umsätze. "Es wird kein Flop", so Brenninkmeyer.