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Düren: Gebrauchte Autos wie neu

Düren : Gebrauchte Autos wie neu

Endspurt bei der Lehrstellensuche: Die Aachener Zeitung hilft bei der Vermittlung und präsentiert sowohl Unternehmen in der Region mit freien Ausbildungsplätzen als auch Jugendliche, die noch keine passende Lehrstelle gefunden haben. Heute präsentieren wir: Die Firma Recontec GmbH in Düren. Dort werden Maler und Lackierer mit dem Schwerpunkt Autolackierer gesucht.

Arbeit gibt es für die Recontec GmbH genug. Die Firmenleiter Ulrich Engelhard und Reinhard Pieck sowie Personalchef Heinz Malmedier betonen immer wieder: „Wir könnten ohne Probleme die Anzahl von Angestellten und Auszubildenden verdoppeln.”

Die Firma Recontec sei in Düren einer der wenigen Betriebe, der effektiv Arbeitsplätze geschaffen habe. Zehn Azubis seien hier beschäftigt, man könne aber ohne Probleme weitere zehn einstellen.

Enttäuschung, fast schon Verzweiflung schwingt mit, wenn sie über die Ausbildungsplatzmisere aus ihrer Sicht berichten: „Wenn wir im Rundfunk mal wieder zu hören bekommen, dass Betriebe mehr ausbilden sollen, dann fragen wir uns, ob wir in einer anderen Welt leben. Wir brauchen Fachkräfte und bekommen sie nicht. Oft fehlt auch die nötige behördliche Unterstützung.”

In der Firma Recontec gibt es eine Ausbildungsplatzmisere, die spiegelverkehrt zu der öffentlichen Diskussion ist. „Am Freitag haben wir per Anzeige um Auszubildende geworben. Ein einziger hat sich daraufhin gemeldet.” Dabei ist die Recontec GmbH ein großer Betrieb. 200 Mitarbeiter sind bei hier beschäftigt, bei einem Umsatz von ca. 15 Millionen Euro.

Auf einem ehemaligen Kasernengelände in Düren wird Autoherstellern, Flottenbetrieben wie Sixt oder Europcar, Leasinggesellschaften und Firmenfuhrparks wie dem der Telekom jeder Service rund um die Ausbesserung von Autos geboten. „Wir bringen die Autos auf Neuwagenstandard.”

Danach gehen die Autos wieder zurück an den Hersteller oder Flottenbesitzer. Hier liegen auch die Vorzüge einer Ausbildung in der Recontec. Denn es werden alle Arbeiten an Autos aller Marken ausgeführt. Auch Luxus- und Sportwagen gehören hier zum Tagesgeschäft.

Dem Auszubildenden wird vor Beginn der Ausbildung ein zweiwöchiges Praktikum angeboten, wo er in alle Bereiche des Betriebes Einblick gewinnen kann. Sagt ihm die Arbeit zu, kann die Ausbildung beginnen.

Während der Ausbildung kann er sich auf einen Bereich spezialisieren. „Unser Spektrum ist so weit, dass der Azubi die Möglichkeit hat, sich nach seinen speziellen Fertigkeiten einsetzen zu lassen.” Das Ausbildungsziel heißt „Maler und Lackierer mit Schwerpunkt Autolackierer”.