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Köln/Münster: Fusion der Genossenschaftsbanken ist perfekt

Köln/Münster : Fusion der Genossenschaftsbanken ist perfekt

Die Fusion der Genossenschaftsverbände Rheinland und Westfalen ist perfekt.

Nachdem bereits der Westfälische Genossenschaftsverband (WGV) grünes Licht für den Zusammenschluss gegeben hat stimmten auch die Delegierten der Verbandstagung des Genossenschaftsverbands Rheinland in Köln der Fusion zu.

Der Zusammenschluss zum Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband (RWGV) gelte rückwirkend zum 1. Juli 2002, hieß es in einer Erläuterung. Dem fusionierten Verband auf dem Gebiet von der Weser bis zum Rhein würden auch Genossenschaften in den rheinland-pfälzischen Regionen Trier und Koblenz angehören.

Mit der Schaffung einer größeren, sinnvolleren Einheit wolle man sich den härteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen, sagte Vorstandsmitglied Robert Weiler.

Mit dem RWGV entstehe einer der größten Regionalverbände in der deutschen Genossenschaftsorganisation mit knapp 700 genossenschaftlichen Unternehmen und insgesamt 2,8 Millionen Geschäftskunden.

Dazu zählten knapp 290 Volksbanken und Raiffeisenbanken mit über 2600 Geschäftsstellen sowie mehr als 130 gewerbliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften.

Die Volks- und Raiffeisenbanken erreichten zum 30. Juni dieses Jahres eine Gesamtbilanzsumme von rund 126,7 Milliarden Euro. Die gewerblichen Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften kommen auf einen Gesamtumsatz von rund sechs Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2001). Bei der RWGV arbeiten insgesamt 580 Beschäftigte.