1. Wirtschaft

Ford kürzt in Genk massiv

Ford kürzt in Genk massiv

New York/Genk. Der Autobauer Ford will wegen der angespannten Konjunktur weltweit rund 12000 Stellen streichen.

Im belgischen Genk solle ein Drittel der Belegschaft eingespart werden, teilte das amerikanische Unternehmen am Mittwoch mit. Insgesamt fielen im dortigen Produktionsstandort 3000 Stellen weg.

Am Dienstag war bereits die Streichung von 1700 Stellen in Köln mitgeteilt worden. „Der europäische Automobilmarkt hat sich im vergangenen Jahr dramatisch verschlechtert”, sagte Ford-Europachef Lewis Booth.

Angesichts des trüben Ausblicks für die Branche, einer zunehmenden Anzahl von Mitbewerbern und ausufernder Marketingkosten müsse man die Produktlinie optimieren und die Ausgaben verringern.

In Genk soll nach Angaben von Booth weiterhin der „Mondeo” gefertigt werden. Das belgische Werk bleibe zunächst auch bevorzugter Standort für die Produktion der nächsten „Mondeo”-Generation.

Einem Teil der Mitarbeiter sollen nach Unternehmensangaben eine Beschäftigung im Volvo-Werk im belgischen Gent angeboten werden.