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Euro-Blüten noch selten

Euro-Blüten noch selten

Frankfurt (an-o/dpa/ddp) - Die Geldfälscher haben den Euro noch nicht "im Griff" - dank der zahlreichen Sicherheitsmerkmale.

Im 2. Halbjahr 2002 wurden insgesamt 145153 gefälschte Euro-Noten aus dem Verkehr gezogen. Dies ist nur ein Viertel der Blüten, die 2001 bei den Alt-Währungen entdeckt worden waren, berichtete die Europäische Zentralbank (EZB), Frankfurt, am Donnerstag.

Auf eine Million echte Banknoten kämen nur etwa 20 Fälschungen. An der Spitze der Fälschungen liegen die 50-Euro-Scheine, gefolgt von 100- und 20-Euro-Scheinen. Spitzenreiter bei den Münz-Fälschungen waren die Zwei-Euro-Münzen. Ende 2002 waren knapp 8,2 Milliarden echte Euro-Noten in Umlauf.