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Aachen: Erfolg nach Elsa-Pleite: Nur neun noch ohne Job

Aachen : Erfolg nach Elsa-Pleite: Nur neun noch ohne Job

Nur neun der 101 Personen, die nach der Elsa-Pleite in eine Transfergesellschaft gewechselt waren, müssen am 1. September Arbeitslosengeld beantragen.

Diese erfreuliche Bilanz hat Jürgen Hecking gezogen, Geschäftsführer der Aachener Beschäftigungsinitiative AG in Würselen, bei der die Transfergesellschaft gegründet worden war.

„In nur vier Monaten 90 Prozent der Betroffenen zu vermitteln, das ist Hartz-Turbo” betont Hecking. Das Hartz-Konzept sieht vor, die durchschnittliche Verweildauer in der Arbeitslosigkeit zu verringern.

Hecking dankte dem Arbeitsamt: „Es hat überaus kooperativ gewirkt.”

Zudem schoss die Beschäftigungsinitiative selbst 64.000 Euro zu: Im Normalfall werden die Lohnkosten über das Kurzarbeitergeld hinaus vom entlassenden Unternehmen getragen, „aber da war ja nichts mehr.

Und auch die 10.000 Euro, die Ex-Elsa-Chef Theo Beisch versprochen hatte, sind nie gekommen”, klagt Hecking.