Von faltbaren Handys bis zu kabellosen Kopfhörern: Elektronik-Neuheiten auf der IFA vorgestellt

Von faltbaren Handys bis zu kabellosen Kopfhörern : Elektronik-Neuheiten auf der IFA vorgestellt

Immer vielfältiger, immer vernetzter: Zum Filmeschauen, Musikhören oder Internetsurfen braucht es heute nicht mehr viele Geräte. So mancher setzt ohnehin fast nur noch aufs Smartphone. Wie und womit man seine Unterhaltung organisiert, dazu liefert die Elektronikmesse IFA (Publikumstage: 6. bis 11. September) jede Menge Anregungen. Die Trends im Überblick:

Fernseher mit Smartphone-Seele: Neben neuen Modellen mit 4K-Auflösung (UHD) und Hochkontrastdarstellung (HDR) ist in Berlin schon die nächste TV-Generation mit 8K-Auflösung (7680 mal 4320 Pixel) zu sehen – das entspricht mehr als 33 Millionen Bildpunkten. LG zeigt etwa den 88 Zoll großen 8K-OLED-Fernseher 88Z9. Zudem treiben die Hersteller die Konvergenz von Smartphone und Smart-TV voran. Immer mehr Fernseher kommen mit Android-TV als Betriebssystem und bieten damit jenseits der üblichen Streaming-Anwendungen eine riesige App-Auswahl.

Smartphones falten oder klappen?

Auf der IFA wird auch die Geschichte der Foldables fortgeschrieben – jener Smartphones, deren Display sich zusammenfalten lässt. Die Knickfalte und die Mechanik dahinter haben sich bei Vorserienmodellen von Samsung (Galaxy Fold) und Huawei (Mate X) aber als anfällig erwiesen und mussten überarbeitet werden. Samsung zeigt das Ergebnis auf der Messe und will das Fold nun ab Mitte September verkaufen – mit 5G für 2100 Euro.

Kopfhörer ohne Strippen

True Wireless heißt derzeit die Erfolgsformel bei Kopf- oder besser gesagt Ohrhörern. Angesagt sind Bluetooth-Modelle, die gar keine Strippe mehr haben. Bei fast allen Modellen ist das Aufbewahrungsetui gleichzeitig eine Akku-Ladestation. Meist sind auch Freisprechfunktion und Sprachassistenten integriert.

Klang bei WLAN-Lautsprechern:

Musikstreaming ist ähnlich populär wie Videostreaming. Und am einfachsten streamt es sich mit WLAN-Lautsprechern, die direkt aufs Internet zugreifen. Auf guten Sound und auf Design setzt da etwa der britische Hersteller Pure mit der Wiederbelebung von Braun als Audio-Marke. Als erste Produkte zeigt er Neuinterpretationen des LE-Lautsprechers von 1959.

(dpa)
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