Düren: Dürener Firmen hoffen auf den Aufschwung

Düren: Dürener Firmen hoffen auf den Aufschwung

Auch bei den Unternehmen in der Dürener Region zeichnet sich eine Stimmungsaufhellung ab.

Davon berichtet der stellvertretende Vorsitzende der Vereinigten Unternehmerverbände (VIV), Hans-Helmuth Schmidt, am Dienstag bei der Jahreshauptversammlung.

Die verstärkte Hoffnung auf ein Ende des Abschwungs führe auch dazu, dass es in den letzten Monaten nicht zu Massenentlassungen im großen Stil gekommen sei. Die angezeigte Kurzarbeit habe im Dürener Raum bereits im März ihren Höhepunkt erreicht.

Das 1. Quartal verlief für die 135 VIV-Mitgliedsunternehmen dagegen enttäuschend. Sie erzielten einen Gesamtumsatz von knapp 760 Millionen Euro. Das bedeutet einen Rückgang um knapp elf Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2008 und ein Fünftel weniger als im Frühjahr 2008.

Der Gesamtumsatz war im vergangenen Jahr mit 3,6 Milliarden Euro nahezu konstant, wobei es deutliche Zuwächse von elf Prozent in der Metallindustrie gab. Die in der Dürener Region stark vertretene Papierindustrie musste dagegen Einbußen von rund vier Prozent hinnehmen.

Die Zahl der Beschäftigten bei den VIV-Firmen blieb mit 17.255 im vergangenen Jahr stabil. Vor allem wegen der größeren Ausbildungsbereitschaft in der Metallindustrie stieg die Zahl der Lehrlinge um 35 auf 756.

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