1,5 Millionen Euro Fördergeld: Digital Hub Aachen wird weiter vom Land gefördert

1,5 Millionen Euro Fördergeld : Digital Hub Aachen wird weiter vom Land gefördert

Der 2017 in der ehemaligen St.-Elisabeth-Kirche in Aachen errichtete Digital Hub erhält vom Land NRW bis 2022 weitere 1,5 Millionen Euro Fördergeld. Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart (FDP) hat am Dienstag die entsprechenden Bescheide für die zweite Förderphase überreicht.

Pinkwart lobt den Erfolg der Initiative: „Unsere Hubs haben einen tollen Start hingelegt und sind von vereinzelten, lokalen Unterstützungsangeboten für digitale Start-ups zu einem vernetzten Ökosystem herangewachsen.“

Die Hubs sind zentrale Anlaufstellen für etablierte Unternehmen und Start-ups in digitalen Fragen. In Aachen bringt der Hub Start-ups und IT-Mittelstand mit dem klassischem Mittelstand und der Industrie als Anwender zusammen.

„In den nächsten drei Jahren werden wir die enge Kooperation mit der RWTH Aachen ausbauen und uns im geplanten Exzellenz Start-up Center auf dem RWTH Campus verankern. Gleichzeitig wird die Digital Church die urbane Außenstelle des RWTH Campus für Ausgründungen aus den Aachener Hochschulen“, erläutert Dr. Oliver Grün, CEO der GRÜN Software AG und Vorstandsvorsitzender des Digital Hub Aachen e.V. die Zukunftspläne in der zweiten Förderphase.

Im vergangenen Jahr konnten bei 150 Veranstaltungen in Aachen 10.000 Teilnehmer erreicht werden. Insgesamt zählt der Digital Hub Aachen 209 Mitglieder - davon 155 Start-ups.

Weitere geförderte Hubs sind in Bonn, Düsseldorf, Münster und Essen. Zusammen erhalten die geförderten Hubs in NRW 9,6 Millionen Euro vom Land. Die Hubs finanzieren sich zu 50 Prozent aus Landesmitteln und zu 50 Prozent aus eigener Hand.

(red)
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