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Aachen/Heerlen: Braunkohle und Atomkraft sind „unverzichtbar”

Aachen/Heerlen : Braunkohle und Atomkraft sind „unverzichtbar”

Die rheinische Braunkohle und die Kernenergie sind für eine preiswerte Energieversorgung „unverzichtbar”.

Dies bedeute unter anderem., dass die Nuklearforschung am Forschungszentrum Jülich (FZJ) intensiviert werden müsse, erklärten das Bundeswirtschaftsministerium und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen am Donnerstag auf dem grenzüberschreitenden Gewerbegebiet Avantis, Aachen/Heerlen.

Beide Energieträger „bleiben wichtig”, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Walther Otremba. Die Mittel für die Atomforschung würden erhöht. Ohne den Kohlendioxid-freien Energieträger Kernenergie, so IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes, könne die Wirtschaft in den nächsten 20 Jahren „nicht auskommen”.

Im Rheinland gebe es die größten Braunkohlereserven Deutschlands, betonte der Staatssekretär. Die Vorkommen seien, so IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes, ein „regionaler Schatz”, vergleichbar mit dem Nordsee-Erdöl. Erforderlich seien „neue Kraftwerke mit weniger Emissionen”.

Regionale Unternehmen halten hohe Energiekosten nach einer IHK-Studie für das drängendste Problem. Ferner klagen die Betriebe, so Drewes, über eine überbordende Staatsbürokratie, örtlich zu hohe Gewerbesteuersätze und einen beschäftigungsfeindlichen Kündigungsschutz.