Aachen: Bis zu 22.000 Sendungen werden pro Stunde sortiert

Aachen : Bis zu 22.000 Sendungen werden pro Stunde sortiert

Der „Brief- und Paketdienst Aachen-Düren-Heinsberg“ (BPD) hat seine bisherigen Betriebsstätten Würselen und Erkelenz in Aachen zusammengelegt. Anfang August haben die Mitarbeiter des größten privaten Postdienstleisters der Region ihre neue Heimat im Medienhaus Aachen in der Dresdener Straße bezogen und dort gleichzeitig eine neue Sortiermaschine in Betrieb genommen.

Rund 80.000 Sendungen werden durch den BPD, der seit gut zwei Jahren zur Unternehmensgruppe Zeitungsverlag Aachen gehört, täglich verarbeitet. Bis zum Umzug wurden die Brief- und Warensendungen in den beiden ehemaligen Verteilzentren manuell sortiert. Seit dem 1. August 2017 wird die Sortierung maschinell vorgenommen. Bis zu 22.000 Sendungen pro Stunde können seitdem automatisch sortiert werden. Dadurch ist die teilweise mühselige Sortierung über Straßenlisten passé.

Die Maschine legt in zwei Durchläufen äußerste Präzision an den Tag. Zuerst werden im sogenannten Erfassungslauf alle zum Kunden zugehörigen Sendungen gescannt, gezählt und im System zu Recherchemöglichkeiten maximal 60 Tage archiviert. Nach diesem Zeitraum werden die Scans wieder gelöscht. Im darauffolgenden Detaillauf werden die vorsortierten Briefsendungen den einzelnen Laufbezirken der Briefzusteller zugewiesen.

„Durch die Zusammenlegung der Abläufe konnten wir an Effizienz zulegen und unseren Kunden eine höhere Qualität anbieten. Mit der Maschine können wir unsere Geschwindigkeit und Fehlerquote erheblich verbessern,“ sagt Betriebsleiter Wilfried Halmans.

Der BPD beschäftigt derzeit rund 350 Mitarbeiter, die täglich die Post bei rund 1000 Geschäftskunden im Großraum Aachen-Düren-Heinsberg einsammeln. In dieser Region werden die Sendungen über eigene Briefträger oder die Zeitungsboten zugestellt. In anderen Regionen Deutschlands erfolgt der Versand über Partner aus dem Netz der privaten Postdienstleister.

(red)
Mehr von Aachener Zeitung