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Düsseldorf: Bau in Nordrhein-Westfalen droht Stellen-Abbau

Düsseldorf : Bau in Nordrhein-Westfalen droht Stellen-Abbau

Der Arbeitsplatzabbau im Bauhauptgewerbe Nordrhein-Westfalens geht ungebremst weiter. Im ersten Halbjahr 2002 waren im Durchschnitt gut 136 000 Mitarbeiter im Bauhauptgewerbe des Landes beschäftigt.

Das teilte die Wirtschaftsvereinigung Bauindustrie NRW am Freitag in Düsseldorf mit. Das seien 14 800 weniger als im gleichen Zeitraum im Vorjahr. Der Verband erwartet für das zweite Halbjahr 2002 keine Besserung.

Seit 1997 habe das Bauhauptgewerbe Nordrhein-Westfalens insgesamt 100 000 Arbeitsplätze verloren.

Hauptgeschäftsführer Wolfgang Peters warnte die Bauunternehmen in Nordrhein-Westfalen davor, wie schon bei der Wiedervereinigung jetzt neue Überkapazitäten aufzubauen.

Zwar seien auch für hiesige Firmen Aufträge beim Wiederaufbau der hochwassergeschädigten Infrastruktur zu erwarten. Die vorhandenen Arbeitskräfte und Maschinenparks in der NRW-Bauwirtschaft reichten aber aus, um die zu erwartenden Aufträge zu erledigen.

Peters hofft, dass die Mitgliedsfirmen etwa 10 Prozent das anstehenden Bauvolumens in den Hochwassergebieten erhalten.