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Aachen: Aufschwung kommt in der Region auf Touren

Aachen : Aufschwung kommt in der Region auf Touren

In der Region kommt die Produktion auf Touren. Die Beschäftigung stabilisiert sich.

Der Personalabbau im Produzierenden Gewerbe scheint im Jahr 2004 zum Stillstand gekommen zu sein, meinte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen am Mittwoch.

Denn die Anzahl der Beschäftigten lag im 3. Quartal um 0,6 Prozent über dem Niveau des Vorquartals. Dabei nahm in den Kreisen Düren und Aachen die Beschäftigung überdurchschnittlich zu.

Allerdings waren im Berichtsquartal mit 77151 insgesamt 3,7 Prozent weniger Personen in der Industrie und im produzierenden Handwerk beschäftigt als 2003.

Der Umsatz des Produzierenden Gewerbes zwischen Erkelenz und Euskirchen nahm gegenüber dem 2. Vierteljahr 2004 um 1,6 Prozent zu. Hauptgrund war eine Belebung der Binnenkonjunktur.

Die Umsätze im Inland kletterten um 3,9 Prozent. Damit schnitt die Region besser ab das Land NRW (3,1 Prozent). Das Auslandsgeschäft beruhigte sich, bedingt durch den hohen Ölpreis und den starken Euro-Kurs.

Dem Bundestrend entsprechend gingen die Exporte gegenüber April/Juni um 1,5 Prozent zurück.

Auch im Jahresvergleich ist ein klarer Positivtrend erkennbar, bilanzierte die IHK. Der Umsatz erhöhte sich um 4,7 Prozent gegenüber dem 3. Quartal. Dabei stiegen der Inlandsumsatz um 3,2 Prozent und der Export um sieben Prozent.

Die Unternehmen aus der Stadt Aachen (plus sieben Prozent) und Kreis Aachen (plus sechs Prozent) profitierten hierbei am meisten von der anziehenden Binnennachfrage.

Im Export punkteten die Kreise Düren (plus 2,7 Prozent) und Heinsberg (plus 1,2 Prozent), während die anderen Teilregionen im Jahresveregleich ein rückläufiges Auslandsgeschäft verbuchten.