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Aachen: Aufatmen bei Schumag AG

Aachen : Aufatmen bei Schumag AG

Aufatmen bei den Beschäftigten des Aachener Maschinenbauers Schumag AG: Konstantinos Kazinakis, Mitglied der Familie, die 2007 fast 70 Prozent der Firmenanteile gekauft hat, hat sein Versprechen gehalten.

Die ursprünglich für Montag in Frankfurt vorgesehene Versteigerung eines großen Paketes mit Schumag-Aktien fand nun doch nicht statt. Zur Erinnerung: Die neuen Mehrheitshalter an der Schumag hatten Aktienpakete an Hedge Fonds verpfändet.

Einer davon, die Metal Funds Limited mit Sitz auf den Cayman Inseln, wollte das Paket versteigern lassen, weil Kazinakis ihm zehn Millionen Euro schulde.

Nun also die vor der Belegschaft in Aachen versprochene Wende: „Die Sache ist exakt so gelaufen, wie von mir in der vergangenen Woche angekündigt”, heißt es in er von Kazinakis unterschriebenen Presseerklärung.

„Die zu Rede stehenden Schumag-Aktien sind von allen Pfandrechten der Metage Funds Limited befreit worden, die Forderungen von Metage Funds Limited sind vollständig befriedigt worden.” Nun könne die „Neu-Aufstellung des Unternehmens ungehindert und forciert vorangetrieben werden”.

Betriebsratschef Ralf Marbaise reagierte mit Erleichterung auf die Nachricht. Nun könne und müsse Ruhe einkehren. An die Kunden der Schumag appellierte er, weiter Aufträge zu erteilen.

„Wir als Beschäftigte sind das wert.” Von Kazinakis forderte er eine Strategie für Belegschaft und Standort Aachen der Schumag AG. „Wir sind bereit, daran mitzuarbeiten.”