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Aachen: AMB setzt sich vom Markttrend ab

Aachen : AMB setzt sich vom Markttrend ab

Die Aachener und Münchener Versicherungsgruppe hat trotz der schwieriger gewordenen Marktbedingungen auch im ersten Halbjahr 2002 gut zulegen können und sich damit erneut von vielen Wettbewerbern absetzen können.

Wie die AMB Generali Holding AG am Dienstag mitteilte, ist das Beitragsvolumen in den ersten sechs Monaten um 4,3 Prozent auf 6,07 Milliarden Euro gestiegen. Auch der Konzernüberschuss lag dank steuerfreier Aktienverkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht höher bei 155 Millionen Euro.

Während die AMB Generali beim Beitrag für das Gesamtjahr einen Zuwachs von vier bis fünf Prozent erwartet, geht sie mit Blick auf die schlechte Kapitalmarktentwicklung gegenwärtig davon aus, „dass es schwierig werden wird, das sehr gute Vorjahresergebnis zu wiederholen”.

Positiv zu vermerken ist jedoch, dass die AMB-Gruppe ihren Aktienanteil bereits frühzeitig reduziert hat. Als Wachstumsträger werden vor allem die Lebens- und Krankenversicherung bezeichnet.

Bei den Lebensversicherungen, die um 5,3 Prozent zulegten, war auch in den letzten Monaten die Riester-Rente ein Renner. Bei der staatlich geförderten Altersvorsorge halten die AM-Versicherungen den Angaben zufolge einen Marktanteil von rund 20 Prozent.

Zu der Schaden- und Unfallversicherung heißt es, „der in diesem Segment zu beobachtende Anstieg der Schadenquote durch vermehrte Sturm- und Hagelschäden dürfte sich im weiteren Jahresverlauf nivellieren, so dass für das Gesamtjahr von einer Schadenquote ungefähr auf Vorjahresniveau auszugehen ist”. D

ie AMB Generali ist der drittgrößte Erstversicherer in Deutschland. Zum Finanzdienstleistungsverbund gehören u. a. die Aachener und Münchener Versicherungen, Volksfürsorge, Thuringia, Generali Lloyd sowie CosmosDirekt.