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Aachen: Aixtron schreibt weiter rote Zahlen

Aachen : Aixtron schreibt weiter rote Zahlen

Der Aachener Spezialmaschinenbauer Aixtron hat auch im dritten Quartal 2005 rote Zahlen geschrieben.

Wie das im TecDax notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte, lag der Fehlbetrag zwischen Juli und Ende September bei 7,1 Millionen Euro nach einem Gewinn von 2,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Im zweiten Quartal 2005 hatte das Minus zwei Millionen Euro betragen.
Das Unternehmen begründete den Verlust mit der schlechten Nachfrage nach Anlagen für die Verbindungshalbleiter-Produktion.

Aixtron senkte die Umsatzprognose von 150 bis 160 Millionen Euro auf 140 Millionen Euro. Das Unternehmen geht unverändert von einem Jahresfehlbetrag von 10 bis 15 Millionen Euro aus.

Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr von 30 Millionen auf 29,1 Millionen Euro. Der für die weitere Entwicklung wichtige Auftragseingang verschlechterte sich um rund eine Million auf 24,9 Millionen Euro. Grund für die Entwicklung sei die anhaltend geringe Investitionsbereitschaft der Kunden. Aixtron erzielte rund 80 Prozent seines Umsatzes in Asien.