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Aachen: Aixtron leidet unter schwacher Nachfrage

Aachen : Aixtron leidet unter schwacher Nachfrage

Die Aixtron AG bleibt in den roten Zahlen. Die anhaltende Investitionszurückhaltung im Markt für Verbindungs-Halbleiter macht dem Aachener Anlagenbauer zu schaffen.

Nur teilweise konnte der Rückgang durch das neue Silizium-Halbleitergeschäft aufgefangen werden. Wie Aixtron am Donnerstag schreibt, gingen die Umsätze im 3. Quartal auf 29 (Vorquartal: 44) Millionen Euro zurück.

Der Ergebnisfehlbetrag nach Steuern erhöhte sich auf sieben (Vorquartal: 2,6) Millionen Euro. Mit 24,9 Millionen Euro blieb der Auftragseingang im Vergleich zum Vorquartal (28 Millionen Euro) relativ konstant.

Ein Drittel der Aufträge, so hebt Aixtron hervor, entfallen inzwischen auf Silizium-Halbleiter. Unverändert lag der Forschungs- und Entwicklungsaufwand bei 6,9 Millionen Euro. Zum 30. September beschäftigte Aixtron weltweit 585 Mitarbeiter - zum Jahresende 2004 waren es 443.

Der Anstieg geht auf die Übernahme von Genius Inc. in USA zurück. Aixtron-Chef Paul Hyland rechnet für 2005 mit einem Jahresfehlbetrag von 10 bis 15 Millionen Euro.