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Aachen: Agenturen Aachen und Düren: Aufwärtstrend hält an

Aachen : Agenturen Aachen und Düren: Aufwärtstrend hält an

Auch im September ist es am regionalen Arbeitsmarkt deutlich aufwärts gegangen. „Die Konjunktur greift”, sagte am Donnerstag Gabriele Hilger, Leiterin der Agentur für Arbeit, Aachen, die die Stadt Aachen sowie die Kreise Aachen und Heinsberg betreut. „Die Dynamik überrascht jedoch”, nachdem es bereits im August nach dem Ende der Sommerferien zu einer deutlichen Belebung gekommen sei.

Im Kreis Düren sank die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Septemberberstand seit 2001. Vom Aufwärtstrend profitierten jetzt auch längerfristig Arbeitslose, so die Agentur für Arbeit Düren.

Im Agenturbezirk Aachen sank dier Zahl der Arbeitslosen binnen eines Jahres um 8882 auf 39.451. Darunter waren 29.709 Hartz-IV-Empfänger, deren Zahl ebenfalls (leicht) rückläufig war. Besonders deutlich verminderte sich im September die Zahl der jüngeren und der Langzeitarbeitslosen.

Die Zahl der offenen Stellen lag zum Monatsende bei 7640, 1675 mehr als vor einem Jahr und und 382 Jobs mehr als im Vormonat.

Die Arbeitslosenquote (Basis: alle zivilen Erwerbspersonen) sank gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Punkte auf 10,0 Prozent.

Im Kreis Düren verminderte sich die Zahl der Arbeitslosen auf Jahressicht um 1919, binnen Monatsfrist um 599 auf 11.477. Eingerechnet sind 8540 Hartz-IV-Empfänger. Die Zahl der offenen Stellen beziffert die Agentur Düren auf 1221, fast so viel wie im Vormonat und fast ein Drittel weniger als im Vorjahr. Zu berücksichtigen ist hier aber ein Einmaleffekt aus 2006, als mehr als 1400 Erntehelfer gesucht wurden.

Die Arbeitslosenquote sank auf 8,7 Prozent nach 9,1 Prozent im Vormonat und 10,3 in 2006.

Auch für NRW ergab sich im September eine flächendeckende Aufwärtsentwicklung. Die Arbeitslosenzahl sank im Jahresvergleich um 164790 auf 811300, darunter waren 597580 Hartz-IV-Empfänger berichtete die Regionaldirektion NRW, Düsseldorf, der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg.

Die Arbeitslosenquote sank um 1,9 Punkte auf 9,0 Prozent. Binnen Monatsfrist belief sich der Rückgang auf 0,4 Punkte, dies ist prozentual der stärkste Rückgang in einem September seit 1991.

Die Chefin der Regionaldirektion, Christiane Schönefeld, sagte: „Auch Menschen, die in den vergangenen Monaten wenig konkrete Beschäftigungschancen hatten, sind jetzt im Sog der Beschäftigungsnachfrage.” Die Zahl der offenen Stellen lag bei 126.460.