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Düsseldorf: 1,4 Milliarden Euro für Arbeitsmarktförderung in NRW

Düsseldorf : 1,4 Milliarden Euro für Arbeitsmarktförderung in NRW

Die Europäische Union fördert in den kommenden sechs Jahren Arbeitsmarktprojekte in Nordrhein-Westfalen mit Fördergeldern in Höhe von 684 Millionen Euro.

„Ohne die finanzielle Unterstützung der Europäischen Union wäre es unserem Land nur schwer möglich, spürbare Impulse zur Verbesserung der Arbeitsmarktlage zu setzen”, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag in Düsseldorf.

Der Europäische Sozialfonds (ESF) sei „unverzichtbar”. Zusammen mit den Ko-Finanzierungsmitteln von Bund, Land und privaten Geldgebern ergebe sich eine Fördersumme von rund 1,4 Milliarden Euro.

Das Arbeitsministerium hatte die arbeitspolitischen Partner aus Nord­rhein-Westfalen eingeladen, um gemeinsam in die neue ESF-Förderphase 2007 bis 2013 zu starten.

Auch EU-Sozialkommissar Vladimir Spidla war zu dem Treffen nach Düsseldorf gereist. „NRW konzentriert sich in der kommenden Förderperiode auf die Bekämpfung der Jugendarbeitslosig­keit in all ihren Facetten”, sagte Spidla. Angesichts der demografischen Herausforde­rungen in Deutschland unterstütze Europa diese „strategische Zielaus­wahl”.

„Das Geld aus Brüssel wird künftig für Angebote eingesetzt werden, die den Eintritt junger Menschen in Ausbildung und Beruf erleichtern”, sagte Laumann. In der Förderphase von 2000 bis 2006 seien insgesamt rund 18.000 Unter­nehmen und 500.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen unterstützt worden.