Stawag Music Award: „Wir sprechen musikalisch die gleiche Sprache“

Stawag Music Award : „Wir sprechen musikalisch die gleiche Sprache“

Mit 1853 Stimmen hat „Lukas Neuenfeldt & Band“ das Voting für das Finale des Stawag Music Awards gewonnen. Sänger und Pianist Lukas Neuenfeldt erklärt im Gespräch mit Wir Hier, was seine Band besonders macht.

Lukas, wie habt ihr reagiert, als ihr gehört habt, dass ihr mit den meisten Stimmen im Finale seid?

Lukas: Wir haben uns tierisch gefreut und das zuerst auch gar nicht so wirklich geglaubt. Ganz am Anfang der Abstimmung waren wir tatsächlich nicht so schnell so gut dabei. Aber am Ende haben wir es trotzdem geschafft – und das, obwohl wir erst seit Anfang des Jahres eine Band sind. Jetzt im Finale dabei sein zu können und die Möglichkeit zu haben, vor so einer großen Menge zu spielen, ist echt ziemlich cool.

Was macht denn eure Musik aus, dass sie so vielen Leuten gefällt?

Lukas: Wir haben als Trio eine klare jazzige Linie, die sich durch unsere Musik zieht. Aber uns schreckt auch kein anderer Stil ab. In jedem Song ist von allem, was uns so gefällt, eine Prise drin. Deshalb lässt sich unsere Musik auch nicht unbedingt nur einer Stilrichtung zuordnen. Wir drei haben alle verschiedene Backgrounds, aber sprechen musikalisch die gleiche Sprache. Deshalb sind wir so facettenreich und haben einen eigenen Charakter.

Woher kommen die Ideen für eure Songs und wie ist der Entstehungsprozess?

Lukas: Für die Songs, die hauptsächlich ich selber schreibe, habe ich schon eine klare Vorstellung. Meistens entsteht das, wenn ich alleine am Klavier sitze und was klimper. Stück für Stück kommen dann die Ideen. Aber zum Leben erweckt werden die Lieder erst, wenn wir sie zusammen proben. Manchmal haben dann Jonas oder Jakob noch eine Idee, die den Song in eine komplett andere Richtung wirft. Davon lebt aber auch unsere Musik: von Spontaneität und unerwarteten Wendungen.

Wie bereitet ihr euch auf das Finale vor?

Lukas: Natürlich viel proben, aber ganz wichtig ist: ganz viel Spaß haben. Der Auftritt ist für uns ein Highlight und wir wollen uns von unserer besten Seite zeigen. Die Hauptschwierigkeit ist für uns, dass wir in dem begrenzten Rahmen von drei Stücken die Songs wählen, die unser ganzes Spektrum widerspiegeln.

Was ist euer Ziel am 22. September?

Lukas: Im Finale vor so vielen Leuten spielen zu dürfen, ist schon ein riesiger Gewinn für uns als Band. Wenn man sich diesen Rahmen anguckt, kann es aus unserer Sicht keine Verlierer geben. Deshalb werden wir einfach Spaß haben und gucken, was dabei rauskommt.

Mehr von Aachener Zeitung