Aachen/Iowa: Weniger Kinderarbeit und Hoffnung für Schneeleoparden: Gute Nachrichten des Jahres

Aachen/Iowa: Weniger Kinderarbeit und Hoffnung für Schneeleoparden: Gute Nachrichten des Jahres

Terror, Krieg und Klimawandel: In Jahresrückblicken werden häufig nur die negativen Ereignisse des Jahres festgehalten. Jacob Atkins, ein Student aus Iowa, hatte genug davon und machte auf seinem Twitteraccount auf die guten Meldungen aufmerksam.

Die Kinderarbeit habe sich seit dem Jahr 2000 um die Hälfte reduziert, behauptet Jacob Atkins auf seinem Twitteraccount.

Nach Schätzungen der Unicef, der Internationalen Arbeitsorganisation und der Weltbank sind 168 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren Kinderarbeiter. Im Jahr 2000 haben noch 246 Millionen Kinder gearbeitet. Dass immer weniger Minderjährige zur Arbeit gezwungen werden, stimmt also. Die Zahl ist jedoch um rund ein Drittel zurückgegangen. Fortschritte gab es laut Unicef besonders in Asien und der Pazifik-Region, im südlichen Afrika und Lateinamerika.

Dass der Internetriese Amazon 200 Obdachlosen im Amazon-Firmensitz ein Dach über dem Kopf bieten will, ist eine weitere Nachricht, die Jacob Atkins ins Licht rückt.

Wie „Amazon Watchblog“ berichtet, stimmt diese Meldung. Rund 65 heimatlose Familien sollen ab 2020 in Seattle ein neues Zuhause im Firmensitz finden, direkt neben Büros der Mitarbeiter. Betreut wird dieses Projekt von der Organisation Mary’s Place.

Auch aus der Tierwelt gibt es Positives zu berichten:

Die Weltnaturschutzunion stufte den Status des Schneeleoparden auf „gefährdet“ herab. Somit steht er nicht mehr auf der Liste der bedrohten Tierarten. Das Fell und die Knochen der Tiere sind jedoch immer noch sehr begehrt. Beides wird teuer auf dem Schwarzmarkt gehandelt.

Im Oktober wurde bekanntgegeben, dass Neuseelands Regierung plant, jedes Jahr 100 Millionen Bäume zu pflanzen.

Das Vorhaben des Landes ist eines von vielen, um seine Treibhausgasemission bis 2025 auf Null zu bringen.

Ein weiterer großer Schritt ist die erfolgreiche Bekämpfung der Immunschwächekrankheit Aids.

Wie das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen zu HIV/Aids bekanntgab, sind die Todesfälle aufgrund der Krankheit seit 2005 weltweit fast um die Hälfte zurückgegangen. Ein Ziel des Programms ist, dass bis 2020 90 Prozent der Erkrankten von ihrer Krankheit wissen und Zugang zu einer Therapie haben.

(nt)