Aachen: Niemandsland. Come as you are!

Aachen: Niemandsland. Come as you are!

Dieses Wochenende findet in Mulartshütte bei Roetgen das Niemandsland-Festival des gleichnamigen Vereins statt. Wir Hier hat bei den Gründungsmitgliedern Alexandra Hahn und Sebastian Dreßen nachgefragt, worum es beim Festival geht und was der Verein sonst noch so auf die Beine stellt.

Wir Hier: Was ist das Besondere am Niemandsland-Festival?

Sebastian Dreßen: Es will den Künstlern den Freiraum bieten, sich darzustellen, aber auch den Besuchern. Es herrscht quasi „Come as you are“-Atmosphäre. Es gab bei unseren Veranstaltungen bisher noch nie Handgreiflichkeiten. Jeder lässt den anderen den Raum, den sie brauchen. Alexandra Hahn: Wichtig ist uns zum Beispiel auch der Umgang mit der Natur. Wir verlassen die Flächen immer so, wie sie vorher waren. Oder sogar noch sauberer!

Wir Hier: Es geht nicht nur um Musik, oder?

Dreßen: Genau. Es gibt auch Workshops. Zur Eröffnung bieten wir Yoga an und es wird zum Beispiel eine Führung mit einem Förster durch den Wald geben.

Wir Hier: Was macht der Verein sonst noch?

Hahn: Wir veranstalten regelmäßig Musik-Sessions an ungewöhnlichen Orten. Am 15. Oktober findet die nächste statt, im Aachener Hotel Total. Dreßen: ... da wird es eine Kombi aus elektronischen Klängen und Kirchenorgel zu hören geben. Allgemein ist unser Ziel die Kulturförderung in der Euregio. Wir wollen neue Trends erspüren und diese dann auch umsetzen.

(lk)
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