Festivals in NRW und der Grenzregion

Festivalzeit in der Region und NRW : Hier werden die Verstärker aufgedreht

Für Festivalliebhaber hat das Warten bald ein Ende. Die meisten Festivals in der Region starten im Juni und Juli, teils sind aber schon viele Tickets verkauft. Ein Überblick.

Die genaue Zahl der Resttickets verraten die Veranstalter meist nicht. Bei den Veranstaltern des Aachener Kimiko Festivals (15.-16. Juni) auf dem Campus Melaten heißt es, man sei „zufrieden“ mit dem aktuellen Verkaufsstand. Rund 4000 Besucher werden an den beiden Festivaltagen erwartet. Auf der Bühne stehen unter anderem Dub FX und Querbeat.

Das Pinkpop in Landgraaf (NL) bei Kerkrade findet in diesem Jahr zum 50. Mal statt. Am Pfingstwochenende (8.-10. Juni) werden unter anderem Fleetwood Mac, Mumford & Sons, The Cure und rund 80.000 Besucher pro Tag erwartet. Am gleichen Wochenende steigt am Nürburgring Rock am Ring mit Tool und Die Ärzte. Im Line Up des Pukkelpop (16.-18. August) in Kiewit bei Hasselt (Belgien) finden sich zum Beispiel The Streets, The National und Billie Eilish. Rund 190.000 Besucher werden erwartet. Für das Rock Werchter (27.-30. Juni) in der belgischen Gemeinde Werchter sind innerhalb eines riesigen Vier-Tages-Programms (rund 150.000 Besucher) unter anderem Muse, Florence + The Machine, Macklemore und Bastille bestätigt.

 Auch für das Electrisize (9.-10. August) gibt es noch Karten. Die 45.000-Einwohner-Stadt Erkelenz erwartet bis zu 20.000 Besucher zu Klängen von Musikern wie Lilly Palmer und Brooks.

Zehntausende Musikfans machen sich bereit für das Parookaville (19.-21. Juli) am Flughafen Weeze. Beim größten deutschen Elektro-Festival erwartet der Veranstalter 85.000 Besucher, die sich auf Musikgrößen wie The Chain­smokers, Lost Frequencies und Armin van Buuren freuen können. Tagestickets für den Samstag sind bereits ausverkauft.

Das Haldern Pop Festival (8.-10. August) am Niederrhein lockt mit seinem Line Up besonders Indie-Pop-Liebhaber an – für die 7000 Tickets gibt es laut Veranstalter große Nachfrage. Konzertbesucher können sich auf Sophie Hunger, Kat Frankie und Father John Misty freuen. Bei Eier mit Speck (26.-28. Juli) feiern Open-Air-Fans auf der Rockwiese in Viersen. In diesem Jahr haben sich The Dark­ness und Shrimp Cake angekündigt. Auch der Vorverkauf für das Juicy Beats Festival (26.-27. Juli) im Dortmunder Westfalenpark läuft auf Hochtouren. Fans dürften bei namhaften Acts wie Annenmaykantereit, Dendemann und Claptone auf ihre Kosten kommen. Der Veranstalter erwartet 50.000 Besucher an den beiden Festivaltagen. Für viele Konzerte beim Zeltfestival Ruhr (16. August bis 1. September) am Kemnader See bei Bochum gibt es noch Karten. 17 Tage lang treten unterschiedliche Musiker auf – von Katie Melua über Cro bis hin zu Bosse.

Festival-Flair gibt es auch beim Summerjam (5.-7. Juli) am Fühlinger See in Köln. Zur diesjährigen Veranstaltung werden 30.000 Besucher und nationale und internationale Acts der Szene erwartet: Unter anderem geben sich Jimmy Cliff, Cypress Hill und Alborosie die Ehre. Reggae-Fans kommen auch beim Ruhr Reggae Summer in Dortmund (20.-22. Juni) und Mülheim (19.-21. Juli) auf ihre Kosten.

Am gleichen Wochenende lädt Ruhr in Love (6. Juli) zu seiner 17. Ausgabe in den Olga-Park in Oberhausen ein. Beim „elektronischen Familienfest“ werden zu Acts wie Moguai und Pappenheimer bis zu 40.000 Besucher erwartet.

Das Panama Open Air (12.-13. Juli) lädt in die Rheinaue Bonn ein. Der Veranstalter erwartet Musiker wie Alma, Booka Shade, Kid Simius und Felix Jaehn – und etwa 25.000 Besucher. Zeitgleich feiern etwa 7500 Musikfans beim Open Source Festival (13. Juli) in Düsseldorf zu unter anderem mit Sohn und Faber.

Mehr von Aachener Zeitung