Kreis Düren/Nordeifel: Winterwetter: Rutschpartien rund um Nideggen

Kreis Düren/Nordeifel: Winterwetter: Rutschpartien rund um Nideggen

Am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag haben winterliche Straßenbedingungen auch in der Region Rureifel für einige Verkehrsunfälle und Verkehrsstörungen gesorgt, insbesondere im südlichen Kreisgebiet. Glücklicherweise blieb es überwiegend bei Blechschäden.

Zwischen 18 Uhr am Samstagabend und sechs Uhr am Sonntagmorgen wurde die Polizei kreisweit zu einem Dutzend Verkehrsunfälle gerufen, bei denen widrige Straßenverhältnisse, „aber natürlich auch nicht angepasste Geschwindigkeit eine mitauslösende Rolle gespielt hatten“, wie es im Polizeibericht heißt. Dabei entstanden zumeist leichtere Karosserieschäden und Abschleppdienste mussten gerufen werden, um Autos aus Straßengräben zu ziehen.

Nur bei einem Auffahrunfall klagte eine 28-jährige Kölnerin als Beifahrerin über leichte Schmerzen; sie saß gegen 19 Uhr im Wagen einer 23 Jahre alten Dürenerin, die in Nideggen auf der Jülicher Straße in einen Kreisverkehr einfahren wollte. Als die Frau an dem Rondell verkehrsbedingt bremste, rutschte sie auf der eisglatten Straße von hinten dem von einer 36 Jahre alten Kreuzauerin gefahrenen Wagen gegen das Heck. Nach Angaben der Polizei wollte die Kölnerin selbständig einen Arzt aufsuchen.

Obwohl die Streu- und Räumdienste im Einsatz waren, rutschten mehrere Fahrzeuge auch auf den abschüssigen Serpentinenstrecken rund um die Burgenstadt Nideggen auf der Landesstraße 249 und der Landesstraße 11 von den Fahrbahnen. Einige Fahrer hatten dabei noch Glück, weil sie gänzlich ohne Schäden davon kamen.

Über Nacht musste die kurvige L249 zwischen Nideggen und Abenden sogar zwischenzeitlich für den Fahrzeugverkehr aus Sicherheitsgründen gesperrt werden; dort hatte überfrorene Schneeglätte schlichtweg für eine Unbefahrbarkeit der Fahrbahn gesorgt. Erst nach dem Einsatz von Streudiensten konnte die Strecke wieder befahren werden.

(red/pol)
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