Kreis Heinsberg: Wechsel an der Spitze des SKFM

Kreis Heinsberg: Wechsel an der Spitze des SKFM

Beim Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (SKFM) wurde der Stabwechsel im Vorstand vollzogen. Die Vorsitzende Edith Schaaf, die dem Sozialdienst seit 1989 angehört, hat nach 21 Jahren den Vorsitz abgegeben und Platz gemacht für Werner Jackels.

Der neue Vorsitzende hat gleich ein Großprojekt vor der Brust, denn im kommenden Jahr soll das Frauenhaus für dem Kreis Heinsberg in eine neue Immobilie umziehen. Und die gilt es zu finden. Ideal wäre ein Objekt in zentraler Lage, zum Beispiel in Hückelhoven, hieß es.

Darüber hinaus soll eine neue Beratungsstelle aufgebaut werden, die Frauen nach ihrer Zeit im Frauenhaus betreuen soll. „Zur Jahresmitte 2018 suchen wir eine Immobilie“, erklärte Jackels bei der Verabschiedung seiner Vorgängerin. Das Haus müsse Platz haben für bis zu acht Frauen und deren Kinder sowie für Büros und Gruppenräume.

Der SKFM leistet unter anderem auch Hilfe bei Vormundschaften und Pflegschaften, ist für Täter-Opfer-Ausgleich zuständig und bietet sozialpädagogische Wohngemeinschaften an.

Bei einem Etat von rund einer Million Euro beschäftigt der SKFM mittlerweile 24 Mitarbeiter. Die Geschäftsstelle vom Sozialdienst mit Sitz in Erkelenz wird seit einem Jahr von Geschäftsführerin Karoline Steffens geleitet.

Neben Schaaf schieden auch Margarete Esser und Heribert Müller aus der Vorstandsarbeit aus. Zum Abschied erhielten sie jeweils einen kleinen Lebensbaum. Dieser stehe auch symbolisch für die Arbeit, die sie viele Jahre lang geleistet hätten, erklärte der neue Vorsitzende. „Wir sorgen gemeinsam dafür, dass das Leben für die Menschen am Rande der Gesellschaft lebenswerter wird“, betonte er. Neu im Vorstand dabei sind Heike Ibenthal als zweite Vorsitzende und Dorothee Wild als Schatzmeisterin.

(hewi)